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Kreditorenstammdaten-Management

Die Verantwortung für das Lieferantenstammdatenmanagement wurde im Zuge einer Umstrukturierung zentral der Kreditorenbuchhaltung eines Global Players für Kunststoffe zugeteilt. Da es zuvor keine zentrale Verantwortung der Stammdaten gab, galt es nun, die Datenqualität im Unternehmen nachhaltig zu verbessern. So wurden in Zusammenarbeit mit unserem Partner Transparent die Lieferantendaten vervollständigt und doppelte Datensätze sowie inaktive Lieferanten identifiziert und geblockt. Die Nachhaltigkeit der Datenqualität wurde weiterhin durch die Erstellung eines Regelwerks sichergestellt.

Herausforderung

  • Hohe Anzahl potenzieller doppelter sowie unvollständiger Lieferantendaten
  • Keine Unterscheidung zwischen aktiven und inaktiven Lieferanten
  • Kein Regelwerk für Stammdatenmanagement vorhanden

Leistung

Modul 1: Recovery Service

  • Identifizierung und Einforderung von:
    • doppelten Zahlungen
    • ausstehenden Gutschriften
    • unbezahlten Rechnungen
    • falschen Lieferantenzahlungen

Modul 2: Stammdatenbereinigung

  • Identifizierung und Analyse doppelter Kreditorendaten
  • Entwicklung eines Entscheidungsprozesses für führenden Datensatz und Blocken von Duplikaten
  • Identifizierung und Analyse von unvollständigen Lieferantendaten, Entwicklung des Vervollständigungsprozesses
  • Identifizierung, Analyse und Blocken von inaktiven Lieferanten

Modul 3: VMA

  • Erstellung eines Regelwerks zur Administration von Kreditorenstammdaten (VMA)

Eckdaten

  • Dauer: 9 Monate
  • Mandatsumfang: 60 PT
  • Branche: Kunststoffe & Chemikalien
  • Unternehmensgröße: 6.500 Mitarbeiter

Resultate

Modul 1: Recovery Service

  • 8.800 Lieferanten kontaktiert (Stammdaten- und Saldenabgleich)
  • Zurückgewinnung von Überbezahlungen und doppelten Zahlungen

Modul 2: Stammdatenbereinigung

  • Unvollständige und doppelte Kreditorenstammdaten identifiziert
  • Entwicklung einesVervollständigungsprozesses
  • Bereinigung doppelter Kreditorenstammdaten
  • Unvollständige Kreditorenstammdaten vervollständigt

Modul 3: VMA

  • Analyse vorhandener Policies und interner Anforderungen
  • Erstellung Regelwerk
  • Abstimmung mit Stakeholdern
  • Kommunikation und Veröffentlichung des Regelwerks

Fazit

Modul 1: Recovery Service

  • 8.800 kontaktierte Lieferanten und 155 zurückbekommene Forderungen (>1,6 Mio. Euro)

Modul 2: Stammdatenbereinigung

  • Identifizierung von 15.700 aktiven, 1.150 doppelten Lieferanten sowie 13.300 inaktive Lieferanten zum Blocken im SAP-System

Modul 3: VMA

  • Regelwerk erstellt und kommuniziert 

 

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